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GK Nr. 2 vom Seite 13

Exportweltmeister?! Die deutsche Zahlungsbilanz

Von Alexander Moritz

„Toni! Halt den Ball!“ Mit diesen berühmten Worten eines Fernsehkommentators endete nach einem Steilpass von Diego Maradona und dem anschließenden Tor von Burruchaga der Traum vom Fußball-Weltmeistertitel für Deutschland bei der WM 1986 in Mexiko. Allerdings sollte Deutschland in diesem Jahr trotzdem einen Weltmeistertitel erringen, nämlich erstmalig den des Exportweltmeisters. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit diesem prestigeträchtigen Titel und zeichnet aber zugleich mit der Zahlungsbilanz ein differenzierteres Bild der deutschen Außenwirtschaft.

Wir sind Exportweltmeister!

Der Titel des Exportweltmeisters, dessen Ursprung dem Nachrichtenmagazin Spiegel zugeschrieben wird, gebührt demnach dem Land, das den höchsten Gesamtwert an exportierten Waren aufweist. Auf den ersten Blick mag es verwunderlich sein, dass das Erringen der Exportweltmeisterschaft im Jahr 1986, sowie auch später in den Jahren 1987, 1988, 1990 und erneut 2003 - 2008, eine so große mediale Bedeutung hatte und auch in Wirtschaft und Politik regelmäßig mit Stolz erwähnt wurde, ähnlich einem Fußballweltmeistertitel. Ökonomisch betrachtet ist der Informationswert dieses Titels nämlich du...

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