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NWB Nr. 3 vom Seite 88

Unternehmerische Pkw-Nutzung im Fokus: Umsatzsteuerfallen bei GmbH und Personengesellschaften – ein weiterer Lösungsweg

Paul Tonn

[i]Steffgen/Tonn, NWB 47/2025 S. 3216In NWB 47/2025 S. 3216 wurde u. a. die umsatzsteuerliche Würdigung einer privaten Pkw-Nutzung bei einer Personengesellschaft behandelt. Die Ausführungen haben verdeutlicht, dass gerade im Hinblick auf die Beurteilung als entgeltlicher Vorgang die kaufmännische bzw. handelsrechtliche Buchungsmethode maßgeblichen Einfluss auf das Steuerrecht hat und mitunter zu unerwarteten Steuernachzahlungen führen kann. Zur Verhinderung einer Entgeltlichkeit des Vorgangs wurde daher eine mögliche Präventionsmethode vorgestellt. Auf einen weiteren Lösungsansatz machte uns Dipl.-Kfm./StB/WP Dirk Marenziehn im Rahmen einer Leserfrage aufmerksam. Aus dem gemeinsamen Gedankenaustausch resultierte auf Basis eines Urteils des FG des Landes Sachsen-Anhalt eine weitere Methode, durch welche die private Pkw-Nutzung auch umsatzsteuerlich weiterhin als unentgeltlich einzuordnen sein kann. Dieser weitere Lösungsweg wird nachfolgend dargestellt.

I. Kurze Wiederholung der ursprünglichen Problematik

[i]PersGes und ihre Gesellschafter werden ertragsteuerlich und ...Entgegen der ertragsteuerlichen Würdigung, die ihre Prägung durch das Transparenzprinzip erfährt, gelten sowohl die Personengesellschaft als auch ihre Gesellschafter...