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Grundlagen der Krebserkrankung: Von der Entstehung bis zu innovativen Therapien
Krebs geht mit einem unkontrollierten Zellwachstum einher und gilt weltweit als eine der häufigsten Todesursachen. Dabei sind die entscheidenden Treiber für dieses Wachstum Mutationen in wichtigen Genen, die unter anderem für die Regulierung des Zellzyklus, der Apoptose (programmierter Zelltod) sowie für die DNA-Reparatur verantwortlich sind.
Welche Einflussfaktoren gibt es?
Ein prominenter Vertreter des tumorsuppressiven Gens (tumorunterdrückend/hemmend) ist das TP53-Gen, das in über 50 % aller Tumore mutiert. Ähnlich verhält es sich bei KRAS, einem Onkogen (krebsförderndes Gen), das häufig in mutierter Variante bei Lungen- und Darmkrebs vorkommt. Neben genetischen Mutationen existieren noch epigenetische Mechanismen wie DNA-Methylierungen, die eine chemische Markierung an der Erbsubstanz darstellen, und Histon-Modifikationen, bei denen die DNA-verpackenden Proteine verändert werden. Beide Prozesse tragen zur Entstehung von Krebs bei, indem sie die Genexpression beeinflussen, ohne jedoch die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Epigenetik (Humangenetik): befasst sich mit den vererbbaren Zelleigenschaften, die nicht durch die Sequenz der Desoxyribonukleinsäure bestimmt wer...